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Erstes Treffen der beiden METAscales Reallabore: Nordstrander Team zu Besuch in Wremen

vor 1 Stunde
2 Min. Lesezeit

Ein Teil des Reallabor-Teams aus dem Schleswig-Holsteinischen Nordstrand reiste am Freitag den 30.10.2026 an die Wurster Nordseeküste, wo es herzlich vom Wremer Reallabor-Team empfangen wurde. Bei einem gemeinsamen Ortsrundgang bekamen die Nordstrander:innen erste Einblicke in die örtlichen Gegebenheiten vor und hinter dem Deich. Anschließend stimmte ein Theaterstück des Wremer Kindergartens zum Thema Sturmfluten alle Reallabor-Teammitglieder auf das gemeinsame Wochenende ein. Im Mittelpunkt des Freitages stand der Rückblick auf das vergangene Jahr: Was haben beide Teams bisher in ihrem Reallabor bewegt, welche Erfahrungen haben sie gesammelt und welche Herausforderungen wahrgenommen? Neben dem gegenseitigen Kennenlernen kam es sehr schnell zu einem angeregtem Austausch, der bei einem gemeinsamen Abendessen in der Wremer Fischerstube in gemütlicher Atmosphäre fortgesetzt wurde. 


Das Ziel am Samstag war, gemeinsam nach vorne zu blicken und Ideen für mögliche Reallaborexperimente in- und outdoor zu sammeln. In einer möglichen zweiten METAscales Projektphase ab 2027 soll die Aktivierung der Bevölkerung stärker im Mittelpunkt beider Reallabore stehen. Während es in der ersten Phase zunächst darum ging, die Reallabore an den Standorten bekannt zu machen und die Menschen für das Thema Naturgefahrenvorsorge zu sensibilisieren, wollen die beiden Teams nun den Übergang zu konkretem Handeln fokussieren. Mit den kommenden Aktionen und Reallaborexperimenten sollen innerhalb der unterschiedlichen Herangehensweisen auf Nordstrand und in Wremen neue Routinen getestet, langfristig etabliert und auf diese Weise Schritt für Schritt die Widerstandsfähigkeit der Küstengemeinden gegenüber Naturgefahren gestärkt werden. Nach dem Brainstorming im Plenum wurden einzelne Ideen, wie zum Beispiel das "Sommerfest ohne Elektrik" oder ein Workshop zur Methode des Einweckens "Futtern wie bei Muttern", in Kleingruppen konkreter ausgestaltet.  


Welche der gesammelten Ideen später tatsächlich jeweils in den beiden Reallaboren aufgegriffen und weiterentwickelt werden, wird sich zeigen. Das Wochenende hat aber deutlich gemacht, welche Gemeinsamkeiten die beiden Standorte verbinden und wie wertvoll der gemeinsame Austausch ist. Die beiden Teams konnten viel voneinander lernen und neue Impulse für die Arbeit an ihren Reallaboraktivitäten mitnehmen. Alle waren sich einig, dass resiliente Küstengemeinden nicht allein durch gute Pläne und Konzepte entstehen, sondern vor allem durch eine aktive Gemeinschaft, die sich vernetzt und gemeinsam ins Handeln kommt. 


Gruppenfoto der Teilnehmenden (Foto: Lisann Frahm)
Gruppenfoto der Teilnehmenden (Foto: Lisann Frahm)

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