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ElbeXtreme: Ad-hoc-Felduntersuchungen in der Tideelbe

  • 18. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Um unseren Forschungsschwerpunkt zu Extremereignissen gezielt zu untersuchen, reagierten Wissenschaftler:innen des Projekts ElbeXtreme gemeinsam mit assoziierten Partner:innen der Hamburg Port Authority (HPA) im Juli 2025 mit Ad-hoc-Felduntersuchungen auf einen anhaltenden Sauerstoffmangel in der Tideelbe.


Ein ausgeprägter Sauerstoffmangel führt zu erheblichem ökologischem Stress im Ästuar: Der für Fische kritische Bereich der Sauerstoffkonzentration beginnt bei Werten unter 4 mg/L. Im Juli 2025 fiel der Tagesmittelwert zeitweise jedoch auf unter 2 mg/L – unter anderem an der Messstation Bunthaus. 🐟


Kolleg:innen von AWI, GEOMAR, HEREON und dem BSH untersuchten die Auswirkungen dieses Extremereignisses auf verschiedene Parameter. Die Entnahme von In-situ-Wasserproben erfolgte im Zeitraum vom 18.07. bis 24.07.2025. Am 22.07.2025 fand die Probenahme in Zusammenarbeit mit der HPA statt, die hierfür das Schiff Reinhard Woltman bereitstellte. Weitere Informationen zur Ad-hoc-Kampagne sowie zur Definition und zu den Auswirkungen von Sauerstoffmangel können hier auf unserer Website gefunden werden.


Wasserprobennahme (Foto: GEOMAR).
Wasserprobennahme (Foto: GEOMAR).

Solche Episoden niedriger gelöster Sauerstoffkonzentrationen sind vorhersagbar: Im Rahmen der Vorbereitung von Frühwarnsystemen arbeiten ElbeXtreme-Wissenschaftler:innen von Hereon an einem statistischen Modell zur Vorhersage hypoxischer Ereignisse. Weitere Informationen zu diesem Modell folgen in den kommenden Wochen.


Innerhalb von ElbeXtreme stehen wir im kontinuierlichen Austausch mit regionalen Akteur:innen: Im Dezember 2025 knüpften wir an den Erfolg des ersten ElbeXtreme-Stakeholder-Workshops an und führten eine zweite Beteiligungsrunde durch. Gemeinsam mit einer vielfältigen Gruppe lokaler Akteur:innen lag der Fokus darauf, zentrale Risiken für lokale Ökosysteme sowie deren wertvolle Leistungen für verschiedene Sektoren zu adressieren.

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